am 19. März in Hamburg-Wilhelmsburg
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Flyer zum Seminar |
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Angebote und vergabe biologischer Leistungen in Zeiten der Europäisierung
am 19. März von ca. 13:00 bis ca. 18:00 Uhr in Hamburg-Wilhelmsburg
Die Umsetzung europäischen Rechtes in Ländergesetze und die Novellierung beispielsweise der HOAI mit der Begründung europarechtliche Vorgaben im Interesse eines freien Dienstleistungsverkehrs zu erfüllen, betrifft auch die freiberuflich tätigen Biologen. Obwohl sich die Bundesregierung ausdrücklich die Mittelstandsförderung auf die Fahnen geschrieben hat, kann eine mögliche Veränderung der Vergabepraxis öffentlicher Auftraggeber oder die Beschränkung der HOAI auf Kleinprojekte zu Wettbewerbsnachteilen für kleine und mittlere Büros führen. In diesem mit Workshopcharakter angelegten Seminar des VSÖ und des BDBiol sollen einige Fragen aufgegriffen werden, die insbesondere selbständigen Biologen aber natürlich auch den Auftraggebern auf dem Herzen liegen:
o Werden in Zukunft nur noch zertifizierte Büros bei öffentlichen Aufträgen berücksichtigt?
o Gewinnt immer der "Billige Jakob"?
o Was sind "auskömmliche Preise"?
Dabei haben beide Parteien des Vergabeverfahrens zum einen die gleichen Ziele:
Gelingen des Projektes:
- Schaffen von Rechtsicherheit
- Ermitteln von angepassten optimalen Lösungswegen bei Plänen und Projekten
- Fachlich korrekt und ethisch einwandfrei erhobene Daten
Zum anderen auch gegensätzliche Interessen:
Kosten des Projektes:
- Möglichst geringe Kosten bei qualitativ hochwertiger Realisierung des Projektes für den Auftraggeber.
- Möglichst profitable Realisierung des Projektes für den Auftragnehmer.
Das Seminar wird in etwa folgenden Ablauf mit den entsprechenden Themenkomplexen nehmen: Nach einer allgemeinen Einführung wird in den folgenden Abschnitten des Seminars die Sicht des Auftraggebers, der Standpunkt des Auftragnehmers und zu guter Letzt das Qualitätsmanagement angesprochen. In der allgemeinen Einführung sollen kurz die verschiedenen Vergabeverfahren vorgestellt werden. Angesprochen werden sollen freihändige Vergabe, beschränkte Ausschreibung, VOF-Verfahren, VOL-Verfahren und die rechtlichen Voraussetzungen für die einzelnen Verfahren. Es folgt ein Referat über Sinn und Zweck einer Ausschreibung aus Sicht der öffentlichen Hand - Themen - Erstellung von Leistungsbeschreibungen (Koordination mit der zuständigen Fachbehörde - Einzelne Beispiele für Ausschreibungen in anonymisierter Form). Dann erfolgt eine kurze Einschätzung durch die Fachbehörde - Dilemma eines Auftraggebers -Wie beschreibe ich hochkomplexe Aufgaben in riesigen Untersuchungsgebieten "erschöpfend". Was tue ich wenn mehrere Angebote deutlich unter den üblichen Preisen liegen? Wenn ich die Wirtschaftlichkeit des teureren Angebotes vermute - wie begründe ich dies? Im nächsten Programmpunkt wollen wir der Frage nachgehen, wie der Auftragnehmer mit der veränderten Vergabepraxis umgeht. Wie werden Leistungen kalkuliert, wenn zukünftig Planungen zur Gewässerrenaturierung (Umsetzung der WRRL), mit einem Auftragsvolumen größer 300.000 Euro oder Umweltverträglichkeitsstudien nicht mehr über die HOAI kalkuliert werden können? Welche Erfahrungen gibt es mit der Angebotserstellung, wie komme ich zu einem vernünftigen Verhältnis von Aufwand und Auftragsvolumen. Zum Ende der Veranstaltung sollen dann die Möglichkeiten und Grenzen der qualitätssicherung Thema sein.
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Volker Romeike, Geschäftsführer, Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein
e.V., Kiel, Ehrenamtlicher Beisitzer, Vergabekammer Schleswig-Holstein
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Auftragschancen trotz EU-Vergaberecht (und Konjunkturpaket II) |
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Nina Zimmermann, BSH Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Vergabestelle |
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Peter Kalte, GHV Gütestelle Honorar und Vergaberecht e. V.: |
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Christof Martin, GFN, Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung mbH |
Großer Aufwand - kleines Ergebnis: Erfahrungen mit der Vergabepraxis
aus der Sicht eines Planungsbüros. |
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Dr. Jürgen Bäthe, Deutsche Gesellschaft für Limnologie, Arbeitskreis Qualitätssicherung |